Netzwerke / REBO Rettungsboot
Christoph Schön bei der Auftaktveranstaltung

Rettungsboot

Der Vogel mit dem Namen REBO ist die Leit- und Identifikationsfigur für da Projekt Rettungsboot. Er dient als Logo für die Aktion. Sein Name ist aus dem Projektnamen Rettungsboot entstanden. REBO soll für die Kinder und Jugendlichen einen Wiedererkennungseffekt haben. Wo REBO ist, wird Kindern geholfen! Geschäfte und Institutionen, die sich bereit erklären, REBO-Partner zu sein und deren Einrichtung für Kinder gut erreichbar ist, erhalten einen REBO-Aufkleber, den sie sichtbar an der Eingangstür anbringen. Das ist das Zeichen für Kinder: hier kann ich mich hinwenden, wenn ich Hilfe brauche!

Die MitarbeiterInnen der Geschäfte sind entsprechend geschult und helfen den Kindern mit einem Pflaster, der Möglichkeit zu telefonieren, Zuflucht zu finden, auf den nächsten Bus zu warten, weitere Hilfen zu organisieren oder in anderen kleinen Notlagen.

Kinder empfinden und interpretieren Not, Sorgen und Ängste anders als erwachsene Menschen. Bus verpasst? Schlüssel vergessen? Das sind für Erwachsene kleine Probleme. Kinder  betrachten diese Situationen meist mit völlig anderen Augen. So können entsprechende Erlebnisse für sie eine emotionale Katastrophe darstellen. Belästigungen durch Ältere, Diskriminierungen und verbale Gewaltandrohungen können sie in extreme Ängste und Nöte treiben.

Ziel des Projektes ist: Kindern und Jugendlichen in Notsituationen zu helfen und ihnen zugleich einen Schutzraum bieten, Zivilcourage zu fördern und die Aufmerksamkeit schulen, Helfen ermöglichen, Ehrenamtliche Verantwortung fördern.

Rebo ist eine Initiative des Kriminalpräventiven Rates Weimar. Netzwerkpartner sind die Kindervereinigung, Amt für Soziales und Familie (Jugendförderung), Team Jugendarbeit und die Kinderbeauftragte/Kinderbüro.

 

Der Liedermacher Christoph Schön komponierte ein REBO-Lied. Das kann man sich hier anhören.

REBO Lied von Christoph Schön