Kinderrechte

Kinderrechte

Kinder mischen mit, Keine Zukunft ohne uns, Was Kinder brauchen, Wie kommen Kinder zuRecht....eingängige Slogans, Buchtitel oder Tagungsthemen. Kinderrechte sind „in“ bei Politikern, Wissenschaftlern, Sozialpädagogen und kommunalen Entscheidungsträgern - modern, Alibi oder Notwendigkeit ?

 

Kinder haben Rechte. Dieser Satz löst oft Ratlosigkeit, Abwehr und nicht geringe Befürchtungen aus. In Alltagssituationen erleben wir als Standardreaktion auf Aussagen zu Kinderrechten selten eine kritisch-konstruktive Auseinandersetzung, sondern eher den hilflosen Satz: Aber - Kinder haben auch Pflichten! Die kindliche Entwicklung wird als möglichst schnell zu überwindendes Durchgangsstadium auf dem Weg zum Erwachsenwerden gesehen. Kinder sind in dieser Sichtweise keine Partner mit eigener Kreativität, Phantasie und Initiative.

 

Die UN-Kinderrechtskonvention ist von besonderer Bedeutung, weil sie erstmals die persönliche, wirtschaftliche, soziale, politische und kulturelle Rechtsstellung von Kindern beschreibt. Es gibt vielfältige Bemühungen, Kindern und Erwachsenen diese Rechte durch geeignete und wirksame Methoden bekannt zu machen. Andererseits ist die UN-Kinderrechtskonvention - weil in allen Unterzeichnerstaaten gültig - oft notwendigerweise allgemein formuliert und hat mehr den Charakter einer Appellfunktion. Sie muss durch konkrete innerstaatliche Gesetzlichkeiten unterlegt und realisiert werden. Dieser Weg ist mühsam, langwierig und beschwerlich. Es bleibt aber die Hoffnung, dass sich in diesem Prozess Sicht- und Denkweisen in Bezug auf Kinder ändern und sich diese Veränderungen in gesetzlichen Maßnahmen sowie im Verwaltungshandeln widerspiegeln.

 

Übrigens: Das Gegenteil von Recht ist nicht die Pflicht, sondern das Unrecht.

 

Öffnet externen Link in neuem FensterHier findet Ihr einen kindgerechten Animationsfilm, der euch die Kinderrechte erklärt.

 

 

 

 

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