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Das erste Domizil des Kinderbüros in der Geleitstraße
Das erste Domizil des Kinderbüros in der Geleitstraße

Das Kinderbüro

Das Kinderbüro mit der Kinderbeauftragten der Stadt Weimar besteht seit dem 1. August 1991. Es ist die erste Institution dieser Art in den neuen Bundesländern  und kann nun schon auf langjährige Erfahrungen zurückblicken.

Grundlage unserer Arbeit ist ein Bild vom Kind als eine eigenständige Persönlichkeit. Kinder sind Individuen, mit denen wir partnerschaftlich umgehen. In der UN-Kinderrechtskonvention ist die soziale, rechtliche, politische und wirtschaftliche Stellung von Kindern erstmals fest geschrieben worden. Das ist Maßstab unseres Handelns.

2002 wurde im Rahmen struktureller Veränderungen in der Verwaltung das Kinderbüro dem Gleichstellungsbüro zugeordnet worden. Hier finden sich die Gleichstellungsbeauftragte, sowie die Fachreferate für Ausländer, Senioren und Behinderte, sowie Kinder wieder. Die Aufgabenstellung und Zuordnung zur Verwaltungsspitze wurden nicht verändert. Der über 11jährige Gebrauch der Bezeichnung Kinderbüro und Kinderbeauftragte ist so fest eingetaktet, dass er im Alltagsgeschäft fortgeführt wird.

Im Jahr 2008 wurde auf Initiative des Oberbürgermeisters die ursprüngliche Bezeichnung vom Stadtrat wieder bestätigt und das Gleichstellungsbüro in Büro für Chancengleichheit umbenannt. Diese Zuordnung ist kinderpolitisch positiv zu interpretieren und zu akzeptieren. Streben wir doch die Chancengleichheit der Kinder als gleich gestellte und geachtete Persönlichkeiten an.

Das Kinderbüro ist der Verwaltungsspitze zugeordnet. Diese Stabsstelle ermöglicht spezifische Arbeitsmöglichkeiten, die sich aus der konzeptionell festgeschriebenen, unabhängigen und offensiven Lobbyarbeit für Kinder ergeben.